Aktionswoche Schulwegsicherheit

Ein toller Erfolg für die Schulwegsicherheit: Mehr als 92% aller Schüler beider Schulhäuser haben sich an der Aktion „Zu Fuß zur Schule“ beteiligt.

Für unsere Schüler war die Strecke nach Berlin und zurück keine unüberwindbare Hürde. Bereits nach 3 Tagen hatten sie die insgesamt 890 Kilometer zum Brandenburger Tor und wieder nach Hause in den Fürreuthweg oder Hopfengartenweg geschafft. Das Spiel war Bestandteil der Aktionswoche zur Schulwegsicherheit, die unsere Schule gemeinsam mit dem Elternbeirat als einen Schwerpunkt im Schuljahr 2014/2015 durchgeführt hat. Dabei hat jeder Schüler, der am Morgen nicht von seinen Eltern mit dem Auto zur Schule gebracht wurde, einen Kilometerpunkt bekommen. Jeder Punkt war einen Kilometer auf dem Weg nach Berlin wert. Außerdem wurde die Klasse mit der höchsten Beteilungsquote gesucht und belohnt. Dass wir im Rahmen unseres Sommerfestes gleich zwei Klassen, nämlich die 1/2b und die 4b mit jeweils 98,8% Beteiligung während der Aktionswoche mit einem Eis essen belohnen konnten, war ein tolles Ergebnis. Die Begeisterung unserer Schüler war riesig und bekam am letzten Tag noch jedes Kind für sein Engagement eine Kolb-Breze geschenkt.

Finanziert wurde die Aktion vom Förderverein unser Schule, der die Aktion bei einem Förderwettbewerb der Sparda-Bank angemeldet hat und dank des tollen Engagements der Eltern, der Schule und des Elternbeirats den 20. Platz von 172 teilnehmenden Institutionen erreicht hat. Dies sicherte dem Förderverein einen Gewinn von 2.250 Euro.

Bereits im Januar hatten wir bei einer ersten Aktion gemeinsam mit der örtlichen Polizei auf die Gefahren des Autoverkehrs vor den beiden Schulhäusern, verursacht durch Falschparker vor Beginn der Schule hingewiesen. Ein Dank geht auch an Frau Manuela Prill, die uns mit zwei Berichten in den „Nürnberger Nachrichten“ medial bei unserer Aktion toll unterstützt hat.

Bericht von Kerstin Gegenfurtner

Die Aktion „Zu Fuß zur Schule“ war ein voller Erfolg für unsere Schule und unsere Schüler. Nicht nur, dass die Schule ihr Ziel zu Fuß nach Berlin und zurück locker geschafft hat, sondern auch, dass einige Schüler die Aktion nutzen konnten, einmal nicht zur Schule gefahren zu werden. Nachfolgend einige Schüleräußerungen vom Fürreuthweg:

Julia aus der 3b findet es toll, dass sie ab jetzt selber laufen darf, weil ihre Mama gemerkt hat, dass das gut klappt und sie freut sich, dass sie an der frischen Luft ist.

Surekan aus der 1b fand toll, dass sein Papa und sein Hund ihn gemeinsam zu Fuß zur Schule begleitet haben und er dabei viel mehr gesehen hat, als vom Auto aus. Er hat seine Freunde unterwegs getroffen und konnte sich auch noch bewegen, das hätte er jetzt gerne öfter.

Nele aus der 4b wohnt leider ziemlich weit weg von unserer Schule und kann unmöglich den ganzen Weg laufen. Sie wurde von ihrer Mutter mit dem Auto in die Nähe der Schule gebracht und durfte den Rest des Weges zusammen mit ihren Freundinnen laufen, das hat ihr viel Spaß gemacht und sie fand es auch gut als Vorbereitung für das nächste Schuljahr, wenn sie dann auf eine neue Schule kommt.

Tim und Julia aus der 3a würden gerne öfter ohne Auto zur Schule kommen und bedauern sehr, dass diese Aktionswoche eine Ausnahme war. Julia durfte sogar mit dem Roller in die Schule fahren und fand sehr gut, dass sie selbst genau auf den Verkehr aufpassen musste. Tim dagegen fand prima, dass er sich auf dem Schulweg mit seinen Freunden unterhalten konnte, während ihn sonst im Auto gerne mal die kleine Schwester ärgert.

Dies war nur ein kleiner Ausschnitt der Reaktionen unserer Schüler auf die Aktion. Fazit war wohl für einige Eltern tatsächlich, dass sie ihren Kindern mehr zutrauen können als sie gedacht hätten. Ein schöner Nebeneffekt einer gelungenen Aktion. Wir bedanken uns auch beim Elternbeirat, der für alle Mitmacher eine Brezel spendierte.

  

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