Schulgeschichte

Als "schönstes Schulhaus Nürnbergs" (Zitat aus der Nürnberger Zeitung) wurde das "Waldschulhaus" am Eibenweg 23 im Jahre 1938 eingeweiht. Dieses ist heute unser Altbau. Der Journalist schrieb in seinem Artikel zur Eröffnung: "Der erste Rundgang durch das großzügig eingerichtete Schulhaus enthüllte Räume, in die der Wald hineinsieht, in denen alles hell und bequem und auch dem erzieherischen Ziel auf das beste angepaßt ist." Zuvor hatte es in Eibach drei Schulhäuser gegeben - das erste Haus stand an der Hauptstraße, das zweite Gebäude war in der Motterstraße und das dritte Schulhaus am Zeitenwendeplatz untergebracht.

Die Einwohnerzahlen waren im Laufe der Jahrzehnte zu Beginn des 20. Jahrhunderts so kräftig gestiegen, dass der Neubau am Eibenweg notwendig wurde.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Mai 1945 wurde das Schulhaus von verschiedenen Einheiten amerikanischer Truppen genutzt. Dabei wurden viele Einrichtungsgegenstände zerstört, verheizt oder beiseite geschafft. Die Schulhäuser in der Motterstraße und am Zeitenwendeplatz, die das Kriegsende einigermaßen unbeschadet überstanden hatten, richtete man notdürftig ein, so dass ab Herbst 1945 wieder mit dem Unterricht begonnen werden konnte. Es wurden 21 Klassen von nur 7 Lehrkräften im Schichtunterricht betreut. Jeder Lehrer hatte drei Klassen zu dieser Zeit an einem Schultag für jeweils zwei Schulstunden zu betreuen. Am 12. September 1949 konnte der Unterricht am Eibenweg wieder aufgenommen werden. Die beiden Schulgebäude an der Motterstraße und am Zeitenwendeplatz werden seither von anderen Einrichtungen genutzt. 

Aufgrund der steigenden Bevölkerungszahlen wurde die Schule am Hopfengartenweg erbaut.

Begründet wurde dieses damals auch mit dem Argument der Schulwegsicherheit, weil die westlich der Eibacher Hauptstraße wohnenden Kinder diese nun nicht mehr überqueren mussten. Das Gebäude mit damals 7 Klassenzimmern und einer großen Turnhalle wurde am 12. November 1962 eingeweiht. 

Am Eibenweg war die Schulraumnot weiterhin unverändert groß. Am 8. Februar 1968 wurden drei Pavillions mit insgesamt 11 Klassenzimmern offiziell übergeben, die im neuen Jahrtausend wieder abgerissen wurden. In den 70er Jahren entstand der zweigeschossige Neubau auf dem Gelände. Bis 2008 wurden auch Hauptschüler unterrichtet, weil die Schule eine Volksschule gewesen ist. Mittlerweile heißt unsere Schule "Grundschule Eibach". Der Neubau (siehe Bild unten) ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Am Fürreuthweg sind 11 Klassen untergebracht, auch eine SVE und die Erziehungsberatung sind im Altbau untergebracht. Auf dem Gelände wurde zudem ein Zentralhort errichtet.

Das Haupthaus hat die Adresse Fürreuthweg 95 erhalten. Die Dependance ist unter Hopfengartenweg 23 gemeldet, wobei der Eingang zur Schule im Narzissenweg liegt.

Die Dependance wurde kernsaniert und beheimatet derzeit 6 Klassen und eine Mittagsbetreuung.